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Prof. Dr. Jan Snoek spricht in Hamburg über überraschende Funde zur frühen Freimaurerei
Hat die Freimaurerei in Deutschland wirklich erst 1737 begonnen? Warum nennen wir uns Freimaurer, obwohl „Freemasons“ ursprünglich etwas anderes bezeichnete? Und was verraten frühe Ritualhandschriften tatsächlich über Ursprung und Entwicklung der Freimaurerei? Prof. Dr. Jan A.M. Snoek präsentiert in Hamburg neue Forschungsergebnisse aus 15 Jahren intensiver Arbeit an seinem aktuellen Standardwerk zur frühen deutschen Ritualgeschichte.
Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Jan A.M. Snoek erwartet interessierte Freimaurer Ende Mai in Hamburg eine Veranstaltung, die durchaus das Potenzial hat, manche Gewissheiten zur frühen Geschichte der Freimaurerei ins Wanken zu bringen. Anlass ist das Erscheinen seines neuen zweibändigen Werkes „Die frühen deutschen freimaurerischen Rituale“, an dem Snoek nach eigenen Angaben rund 15 Jahre gearbeitet hat.
Der renommierte Ritualforscher widmet sich dabei Fragen, die in der Freimaurerei seit Jahrzehnten diskutiert werden: Begann die Freimaurerei in Deutschland tatsächlich erst mit der „Loge d’Hambourg“ im Jahr 1737? Warum nennen wir uns „Freimaurer“, obwohl der englische Begriff „Freemasons“ eigentlich etwas anderes nahelegt? Welche Rolle spielten frühe Ritualschriften wie „Les Francs-Maçons Écrasés“ oder „Le maçon démasqué“ wirklich? Und weshalb wurde aus dem früheren Eid später ein Gelübde?
Snoek gilt als einer der international profiliertesten Forscher auf dem Gebiet der freimaurerischen Ritualgeschichte. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich wissenschaftlich mit Ritualtheorie und freimaurerischen Traditionen und veröffentlichte dazu mehr als 175 Publikationen.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr im Hamburger Logenhaus in der Welckerstraße statt und richtet sich an Brüder und Schwestern ab dem III°. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Veranstalter ist der Hamburger Zirkel der Forschungsloge Quatuor Coronati. Eine Anmeldung per E-Mail an gs@quatuor-coronati.de wird erbeten.






