Hat der Mensch einen freien Willen?

Die Frage nach dem freien Willen gehört zu den ältesten und zugleich unbequemsten Fragen der Philosophie. Aufbauend auf Spinoza und gestützt durch moderne Erkenntnisse der Neurobiologie und Genetik stellt dieser Beitrag eine provokante These zur Diskussion: Was wir als freie Entscheidung erleben, könnte in Wahrheit das Ergebnis unbewusster Prozesse sein. Ist der Mensch wirklich Herr seines Handelns – oder folgt er nur inneren Programmen, die er nicht selbst geschrieben hat? Ein Denkanstoß über Verantwortung, Selbstbild und die Grenzen unserer Freiheit.
Mehr Licht!

In „Mehr Licht!“ reflektiert der Autor über die Bedeutung des Lichts im freimaurerischen Denken: vom biologischen Sonnenlicht über das innere „Gewissenslicht“ bis zur Verbindung von Verstand und Intuition als Weg zu Erkenntnis und humanistischem Verhalten.
Was ist Aufklärung?

Die Aufklärung, die über England, Holland und Frankreich zu uns nach Deutschland kam, ist eine Bewegung von unten nach oben aus der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts. Der äußere, martialische Schlusspunkt war die franz. Revolution von 1789 bis ca. 1795 und kostete den bis dahin schmarotzenden Adeligen Frankreichs, einschließlich des Königs, Ludwig dem 16. buchstäblich den Kopf.
Die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies

Der westeuropäische Mensch ist es in seiner Zivilisation gewöhnt, dass das Leben voranschreitet und sich progressiv entwickelt. Dies gilt auch für die Entwicklung der Wissenschaft, der Industrie mit allen Gewerben und für das BIP; er glaubt also unerschütterlich und ganz allgemein an die Weiterentwicklung in seinem Leben.