Hat der Mensch einen freien Willen?

Die Frage nach dem freien Willen gehört zu den ältesten und zugleich unbequemsten Fragen der Philosophie. Aufbauend auf Spinoza und gestützt durch moderne Erkenntnisse der Neurobiologie und Genetik stellt dieser Beitrag eine provokante These zur Diskussion: Was wir als freie Entscheidung erleben, könnte in Wahrheit das Ergebnis unbewusster Prozesse sein. Ist der Mensch wirklich Herr seines Handelns – oder folgt er nur inneren Programmen, die er nicht selbst geschrieben hat? Ein Denkanstoß über Verantwortung, Selbstbild und die Grenzen unserer Freiheit.
Der dritte Anfang

Nach 1945 lag die Freimaurerei in Österreich in Trümmern: geplünderte Logenhäuser, gestohlene Bibliotheken, keine Rituale, keine Strukturen. Und doch begann alles neu – mit wenigen Brüdern, aus dem Gedächtnis rekonstruierten Ritualen und dem unbeirrbaren Willen, die Kette wieder zu schließen. Klaus Henning zeichnet anhand eindrucksvoller Quellen den „dritten Anfang“ nach: eine Geschichte von Verlust, Improvisation und dem leisen, aber entschlossenen Wiederaufbau einer geistigen Gemeinschaft gegen alle Widerstände.
Regularität: Ordnungsrahmen oder Denkverbot?

Regularität gilt vielen als unverzichtbarer Ordnungsrahmen der Freimaurerei. Doch was geschieht, wenn Regeln Orientierung geben – und zugleich Denken begrenzen? Ein Videomeeting am 11. März untersucht die historischen Wurzeln der Regularität, ihre Rolle heute und die Frage, wie reformfähig Freimaurerei unter diesen Bedingungen noch ist.
Popanz Wokeness und die Freimaurerei

„Wokeness“ ist für die einen Ausdruck von Gerechtigkeit, für die anderen ein ideologisches Feindbild. Doch was bedeutet dieser Begriff im Licht freimaurerischer Werte? Der Beitrag fragt, ob Wokeness eine Bedrohung des Universalismus ist – oder dessen konsequente Fortsetzung. Eine Einladung, jenseits von Reflexen zu denken und den eigenen Maßstab von Freiheit, Gleichheit und Humanität zu prüfen.
Das Unsagbare wird sagbar – das Sagbare wird unsagbar

Wann beginnt eine Gesellschaft zu kippen? Nicht, wenn das Unsagbare plötzlich laut wird, sondern wenn es zur Gewohnheit wird – und zugleich das Sagbare verstummt. Dieser Beitrag zeigt, wie Sprache ihre orientierende Kraft verliert, wie moralische Gewissheit durch Erregung ersetzt wird und warum gerade in dieser Zeit Maß, Urteilskraft und Standhaftigkeit wichtiger sind denn je.
Freimaurerei war immer

Kein historischer Fakt, sondern ein Gedanke, der weitergeht. Gotthold Ephraim Lessing benutzt diesen Satz als Sinnbild für eine zeitlose Sehnsucht nach Freiheit, Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und einem besseren Miteinander. Freimaurerei ist mehr als ein historischer Bund von Logen – sie steht für ein dauerhaft aktuelles Streben nach innerer Entwicklung, gemeinschaftlicher Ethik und menschlicher Verantwortung. Tauche ein in die Geschichte, die Ideen und die lebendige Symbolik eines Gedankens, der gestern begann und noch heute wirkt.
Videomeeting zur Mitgliederentwicklung: Intensive Diskussion über Profil und Anspruch

In einem gut besuchten Online-Meeting diskutierten Brüder und Schwestern aus verschiedenen Logen die Frage, warum Logen zunehmend Anspruchslose anziehen und anspruchsvolle Interessenten verlieren. Die Debatte zeigte großen Reformwillen – und führte zur Planung weiterer Veranstaltungen.
Warum Freimaurerei heute neu gedacht werden muss

Warum verliert Freimaurerei an Anschlussfähigkeit, obwohl ihre Werte zeitlos sind? Der Beitrag analysiert nüchtern, warum nicht die Ideen das Problem sind, sondern oft ihre Formen – und weshalb Freimaurerei den Mut zur Vereinfachung braucht, um wirksam zu bleiben.
Kommentare und Bewertungen wieder möglich.

Endlich wieder im Dialog: Kommentare und Bewertungen sind zurück! Auf freimaurer.me kannst du ab sofort wieder diskutieren, zustimmen, widersprechen und mitbestimmen. Alte Beiträge und Stimmen wurden übernommen, neue Funktionen machen das Mitreden noch einfacher – also nichts wie los: Deine Perspektiven sind gefragt!
Das freimaurerische Menschenbild, eine bessere Welt durch bessere Menschen!

Was bedeutet das freimaurerische Menschenbild heute – jenseits von Ritualklischees und historischen Zuschreibungen? Der Autor wirft einen grundsätzlichen Blick auf die Idee der „Arbeit am Menschen“ als ethische Verpflichtung und gesellschaftliche Aufgabe. Ausgehend von philosophischen Impulsen der Aufklärung beschreibt er Freimaurerei nicht als Lehre oder Weltanschauung, sondern als gelebte Wertegemeinschaft, die Verantwortung, Selbstkritik und Fortschritt miteinander verbindet.
