Der dritte Anfang

Nach 1945 lag die Freimaurerei in Österreich in Trümmern: geplünderte Logenhäuser, gestohlene Bibliotheken, keine Rituale, keine Strukturen. Und doch begann alles neu – mit wenigen Brüdern, aus dem Gedächtnis rekonstruierten Ritualen und dem unbeirrbaren Willen, die Kette wieder zu schließen. Klaus Henning zeichnet anhand eindrucksvoller Quellen den „dritten Anfang“ nach: eine Geschichte von Verlust, Improvisation und dem leisen, aber entschlossenen Wiederaufbau einer geistigen Gemeinschaft gegen alle Widerstände.
Der lange Schatten der Geschichte

Warum die Freimaurerei Politik und Religion aus der Loge verbannte – und weshalb man ihre Geschichte dennoch nicht ohne Revolutionen, Nationen und Machtkämpfe verstehen kann. Eine gedankliche Reise von der Glorious Revolution über Aufklärung und Demokratie bis zur Geschichtspolitik unserer Tage. Klug, unbequem und mit dem leisen Hinweis: Ganz so unschuldig ist Geschichte selten.
Geschichtspolitik

Dies ist gewissermaßen ein Baustück der zweiten Generation. Ich habe vor einigen Jahren einmal zu diesem Thema referiert, doch schon die Diskussion an der Weißen Tafel hat mir gezeigt, dass da noch etwas Wichtiges fehlte; was es war, ist mir damals noch nicht vor Augen gestanden.
